Video zum Bio-MMI 2021

Der Bio-MMI wird einmal im Jahr veröffentlicht und zeigt die Entwicklung der Biomilcherzeugungskosten auf.

Aktuell liegt er bei 96 und ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Kosten der Biomilcherzeugung lagen im Wirtschaftsjahr 2020/21 bei 64,39 ct/kg.

Für ihre Milch erhalten die Erzeuger/innen jedoch durchschnittlich nur 48,66 ct/kg.

Zur Kostendeckung fehlen also 15,73 ct/kg.

Wenn man die Kosten der Milcherzeugung ins Verhältnis zu den Auszahlungspreisen setzt, erhält man die Preis-Kosten-Ratio. Diese liegt im Biobereich bei 0,76.

24% der Biomilcherzeugungskosten sind nicht gedeckt!

Dazu stellt Frank Lenz, der 1. Vorstand der MEG Milch Board fest: „Die Erzeuger/innen würden gern in die Zukunft ihrer Betriebe investieren zum Wohl von Tier, Mensch und Umwelt. Die Biomilcherzeugung ist streng geregelt und stellt hohe Anforderungen an die Bäuerinnen und Bauern. Doch das muss entsprechend honoriert werden.“

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Video zum MMI 4/2021

Der Milch Marker Index (MM) zeigt die Entwicklung der Milcherzeugungskosten auf und wird in vierteljährlichen Abständen seit dem Jahr 2013 berechnet. Die Preis-Kosten-Ratio verdeutlicht, inwieweit das „Milchgeld“ die Produktionskosten abdeckt.

Der MMI vom Juli 2021 ist im Vergleich zum vorherigen Quartal von 111 um einen Indexpunkt auf 110 gesunken. Die Milchauszahlungspreise sind zwar in diesem Zeitraum um 1,77 Cent pro Kilogramm gestiegen – jedoch nicht genug, um einen kostendeckenden oder gar gewinnbringenden Preis zu erzielen. Die Preis-Kosten-Ratio beträgt immer noch 0,79. Die Unterdeckung beträgt also 21 Prozent – durchschnittlich fehlen 9,51 Cent pro Kilogramm erzeugter Milch.

Diese Zahlen belegen eindrücklich, dass die Milcherzeuger/innen die letzten Jahre nicht kostendeckend wirtschaften konnten, von den künftigen Anforderungen an die Milchviehhaltung und Milchproduktion ganz zu schweigen.

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Frank Lenz im Podcast Nachhaltigreich

 

Im Interview mit Dr. Claus Hartmann schlägt Frank Lenz den Bogen von der Milchproduktion zum Bild einer zukunftsfähigen Landwirtschaft.

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Video zum MMI 3/2021

Der Milch Marker Index (MM) zeigt die Entwicklung der Milcherzeugungskosten auf und wird in vierteljährlichen Abständen berechnet. Die Preis-Kosten-Ratio verdeutlicht, inwieweit das „Milchgeld“ die Produktionskosten abdeckt.

Der MMI vom April 2021 liegt bei einem Wert von 111. Die Milchauszahlungspreise sind zwar im letzten Quartal um 1,32 Cent pro Kilogramm gestiegen. Die Preis-Kosten-Ratio beträgt jedoch immer noch 0,74. Die Unterdeckung beträgt also 26 Prozent – durchschnittlich fehlen 11,73 Cent pro Kilogramm erzeugter Milch.

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Interview mit Frank Lenz - Zeven

Der Vorstand der MEG Milch Board Frank Lenz äußert sich im Interview bei den Aktionen vor der DMK-Zentrale in Zeven zu niedrigen Milchauszahlungspreisen und zum Bild einer zukunftsfähigen Milchviehhaltung und Landwirtschaft. Das geht nur im Schulterschluss von Landwirten/innen und Konsumenten/innen. Deshalb muss mehr Geld auf die Höfe, damit in Tierwohl und Umweltschutz investiert werden kann.

Weiterer Aspekt im Interview ist der mangelnde Wettbewerb im Milchmarkt. Momentan legen die Molkereien die Milchpreise fest, die den Erzeugern/innen ausgezahlt werden. Deshalb fordert er die verpflichtende Einführung von Verträgen, in denen Preis, Menge, Qualität und Laufzeit geregelt werden. Dafür muss auch das Genossenschaftswesen neu organisiert werden.

Von der Politik wünscht sich Lenz, dass der Artikel 148 der Gemeinsamen Marktordnung umgesetzt wird,
von den Milcherzeugern/innen, dass sie sich für ihre Belange einsetzen und sich in Milcherzeugergemeinschaften bündeln,
von den Konsumenten/innen dass sie formulieren, welche Art von Landwirtschaft sie möchten.

> Interview mit Frank Lenz


Video zum MMI 2/2021

Der MMI vom Januar 2021 liegt bei einem Wert von 111. Die Milcherzeugungskosten sind damit im Vergleich zum Oktober 2020 um zwei Indexpunkte gesunken. Die Milchauszahlungspreise sind zwar im betrachteten Quartal um 0,06 Cent pro Kilogramm gestiegen. Die Preis-Kosten-Ratio liegt jedoch immer noch 0,71. Die Unterdeckung beträgt also 29 Prozent – durchschnittlich fehlen 13,06 Cent pro Kilogramm erzeugter Milch.

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Wertschöpfung deutscher Molkereien

Erfahren Sie was bei der neuesten Studie zur Wertschöpfung von Molkereien herausgekommen ist. Im Auftrag der MEG Milch Board hat das Büro für Agrarsoziologie und Landwirtschaft eine Aktualisierung vorgenommen. Es liegen nun durchgehende Datenreihen zur Wertschöpfung von 38 Molkereien über zehn Jahre vor.

Das Fazit der MEG Milch Board lautet:

Milchkrisen gibt es nur für die Erzeuger/innen, nicht für die Molkereien.

Die Wertschöpfung hat nichts mit dem Milchauszahlungspreis zu tun.

Genossenschaftliche Andienungspflicht und Abnahmegarantie schalten den Wettbewerb um Milch aus.

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Video zum MMI 1/2021

Der MMI vom Oktober 2020 liegt bei einem Wert von 113. Die Milcherzeugungskosten sind damit im Vergleich zum Juli 2020 um einen Indexpunkt gesunken. Die Milchauszahlungspreise sind zwar im betrachteten Quartal um 1,4 Cent pro Kilogramm gestiegen. Die Preis-Kosten-Ratio beträgt jedoch immer noch 0,70. Die Unterdeckung beträgt also 30 Prozent – durchschnittlich fehlen 14,05 Cent pro Kilogramm erzeugter Milch.

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Video zum Bio-MMI 11/2020

Die Erzeugungskosten pro Kilogramm Biomilch betragen im Jahr 2019/20 64,63 Cent. Dem steht ein Milchauszahlungspreis von 47,17 Cent pro Kilogramm gegenüber. Es fehlen also 17,46 Cent oder 27 Prozent zur Kostendeckung.


Video zum MMI 4/2020

 

Der MMI vom Juli 2020 liegt bei einem Wert von 114. Die Milcherzeugungskosten sind damit im Vergleich zum Januar 2020 um drei Indexpunkte gestiegen. Die Milchauszahlungspreise zeigen weiter eine fallende Tendenz (-2,00 Cent pro Kilogramm im Vergleich zum Januar). Die Preis-Kosten-Ratio ist damit auf 0,67 gesunken: Die Unterdeckung beträgt also 33 Prozent – durchschnittlich fehlen 15,71 Cent pro Kilogramm erzeugter Milch.


Frank Lenz (Vorstandsvorsitzender MEG Milch Board) auf einer Kundgebung anlässlich der EU-Agrarministertreffen in Koblenz am 01.09.2020


MEG Milch Board fordert Stopp des EU-Mercosur-Abkommens


Video zum Art. 148

Der Vorstandsvorsitzende der MEG Milch Board Frank Lenz erläutert im Video die Forderungen nach Umsetzung des Art. 148.

Die MEG Milch Board steht für Bündelung der Milcherzeuger/innen und vertragsgebundene Vermarktung. Unser Konzept ist die RoadMap Milch & Markt.

Laut Art. 148 der GMO können Mitgliedstaaten der EU Regelungen erlassen, um den Abschluss von Verträgen zwischen Milcherzeugern und Abnehmern vorzuschreiben. Die Verträge sollen Regelungen zu Menge, Preis und Laufzeit enthalten.

Dafür setzen wir uns ein, um das Mengen-Preis-Problem am Milchmarkt zu lösen.

Bislang kann jede/r Milcherzeuger/in ohne Rücksprache selbst entscheiden, wie viel Milch er/sie produziert. Die Molkerei muss in diesem System die gesamte Menge abnehmen und verwerten. Wenn aber die Mengen fest vereinbart werden, wird nur noch so viel produziert wie der Markt benötigt.

Nach der Einführung von Verträgen würden das Angebot sinken und die Preise steigen. Die Molkereien müssten den Preis für die Milch mit einkalkulieren. Zudem könnten die Mengen genau geplant werden.

Die Voraussetzungen für die Umsetzung sind da mit § 6a des AgrarMSG. Es fehlt nur noch eine Verordnungsermächtigung, die das BMEL zusammen mit dem BMWi erlassen könnte.

Die Milcherzeuger/innen sind im System des immer Mehr und immer Billiger gefangen. Wir wollen das ändern und das System in Richtung einer enkeltauglichen Landwirtschaft verlassen, die ökologisch, ökonomisch und sozial ausgeglichen ist Wir wollen unsere Betriebe mit Perspektive an die nächste Generation übergeben.


Video zum MMI 3/2020

Der MMI vom April 2020 liegt bei einem Wert von 113. Die Milcherzeugungskosten in Deutschland betragen durchschnittlich 46,76 ct/kg, für ihre Milch erhalten die Erzeuger/innen jedoch durchschnittlich nur 32,68 ct/kg. Es fehlen also 14,08 Cent pro Kilogramm Milch. Wenn man die Kosten der Milcherzeugung ins Verhältnis setzt Verhältnis setzt zu den Auszahlungspreisen, erhält man die Preis-Kosten-Ratio. Aktuell liegt sie bei 0,70. 30 Prozent der Milcherzeugungskosten sind nicht gedeckt! Angesichts der aktuellen Zahlen stellt der Vorstandsvorsitzende der MEG Milch Board Frank Lenz fest: „Die letzten Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. Die Krise beginnt normal zu werden. Wir müssen das System des immer Mehr und immer Billiger überwinden! Dazu bedarf es gemeinsamer Anstrengungen der gesamten Gesellschaft. Unsere RoadMap Milch & Markt zeigt den Weg.“


Video zum MMI 2/2020

Der MMI vom Januar 2020 liegt bei einem Wert von 107. Die Milcherzeugungskosten sind im Vergleich zum Oktober 2019 um einen Indexpunkt gestiegen. Weil sich die Milchauszahlungspreise in diesem Zeitraum nicht substanziell verbesserten, hat sich die Preis-Kosten-Ratio von 0,78 nicht verändert: Die Unterdeckung hat sich bei 22 Prozent verfestigt – durchschnittlich fehlen 9,51 Cent pro Kilogramm erzeugter Milch.


Video zum MMI 1/2020

Der aktuelle MMI vom Oktober 2019 liegt bei einem Wert von 106. Die Milcherzeugungskosten sind im Vergleich zum Oktober um einen Indexpunkt gesunken. Weil sich die Milchauszahlungspreise in diesem Zeitraum nicht substanziell verbesserten, hat sich die Preis-Kosten-Ratio wenig verändert: Sie beträgt 0,78, die Unterdeckung 22 Prozent – durchschnittlich fehlen 9,50 Cent pro Kilogramm erzeugter Milch.


Video zum Bio-MMI

Die Erzeugungskosten pro Kilogramm Biomilch betragen im Jahr 2018/19 60,29 Cent. Dem steht ein Milchauszahlungspreis von 40,47 Cent pro Kilogramm gegenüber. Es fehlen also 16,34 Cent oder 21 Prozent zur Kostendeckung.


Bürger & Bauern - Gemeinsam echte Lösungen finden!

Gut 200 Gäste – Bauern/Bäuerinnen und Konsumenten/innen - waren der Einladung der MEG Milch Board gefolgt und haben den Dialog gestartet. Bei der Auftaktveranstaltung in Obing wurden zunächst verbindende Elemente gesucht, um dann in den nächsten Schritten herauszuarbeiten, wie eine Annäherung konkret erfolgen könnte.

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Video zum MMI 3/2019

Die MEG Milch Board veröffentlicht einmal im Quartal den Milch Marker Index (MMI). Er dokumentiert die Entwicklung der Milcherzeugungskosten. Diese werden in der Preis-Kosten-Ratio ins Verhältnis zu den Milchauszahlungspreisen gesetzt und zeigen seit Beginn der Berechnungen eine ständige Unterdeckung an.

Der  MMI vom April 2019 ist im Vergleich zum Januar um zwei Punkte auf 107 gesunken, bei ebenfalls gefallenen Milchauszahlungspreisen. Die Unterdeckung beträgt nunmehr 22 Prozent – durchschnittlich fehlen 9,77 Cent pro Kilogramm erzeugter Milch.

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Video zum MMI 2/2019

Die MEG Milch Board veröffentlicht einmal im Quartal den Milch Marker Index (MMI). Er dokumentiert die Entwicklung der Milcherzeugungskosten. Diese werden in der Preis-Kosten-Ratio ins Verhältnis zu den Milchauszahlungspreisen gesetzt und zeigen seit Beginn der Berechnungen eine ständige Unterdeckung an.

Der  MMI vom Januar 2019 liegt bei einem Wert von 103. Die Milcherzeugungskosten sind also leicht gesunken, bei deutlich geringeren Milchauszahlungspreisen. Damit verschlechterte sich die Preis-Kosten-Ratio. Die Unterdeckung beträgt nunmehr 18 Prozent – durchschnittlich fehlen 7,63 Cent pro Kilogramm erzeugter Milch.


MEG Milch Board zum Milchmarkt

Der Vorstandsvorsitzende der MEG Milch Board Peter Guhl äußert sich zu den Ergebnissen einer von der MEG Milch Board in Auftrag gegebenen Studie zur Wertschöpfung von Molkereien und untermauert die Forderungen der RoadMap Milch & Markt. Ziel ist es, die Zusammenhänge am Milchmarkt aus Sicht der marktorientierten Milcherzeuger zu erklären.