Pressemeldungen

Der aktuelle MMI vom Januar 2017 liegt mit 105 Indexpunkten deutlich unter dem Jahresdurchschnitt von 108 im Jahr 2016. Im Vergleich zur letzten Berechnung des MMI sind die Milcherzeugungskosten um weitere 1,03 Cent pro Kilogramm auf 43,74 Cent pro Kilogramm gesunken. In diesen Zahlen zeigt sich das fortdauernde Bemühen der Milcherzeugungsbetriebe um Kostensenkungen angesichts eines Milchauszahlungspreises, der mit 33,76 Cent pro Kilogramm Milch immer noch rund 10 Cent von einer Kostendeckung entfernt ist. Der an die Erzeuger ausgezahlte Milchpreis wurde von den Molkereien seit Oktober 2016 bis zum Januar 2017 um immerhin 3,6 Cent pro Kilogramm Milch angehoben, womit sich die Unterdeckung auf 23 Prozent verringert hat.

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Wie auch im Juli steht auch der aktuelle MMI vom Oktober 2016 unverändert bei 108 Punkten, und die Milcherzeugungskosten liegen mit 44,77 Cent pro Kilogramm nur um 0,28 Cent niedriger als im vorherigen Quartal. Auch wenn die Erzeuger gerade für das zugekaufte Futter und die Unterhaltung für Gebäude und Maschinen zusammen noch rund 0,86 Cent einsparen konnten, standen dem die zeitgleich gefallenen Rindererlöse von etwas mehr als einem halben Cent pro Kilogramm Milch entgegen. In Ostdeutschland sanken die Erzeugungskosten um 0,89 Cent am stärksten, während die Kosten im Süden nahezu unverändert blieben.

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Die Gründung einer Branchenorganisation Milch ist eine von vier Kernforderungen der RoadMap Milch & Markt, welche die MEG Milch Board wenige Wochen vor dem Auslaufen der Milchquotenregelung veröffentlicht hat. Grundidee war: Wer nach dem Quotenende die Lieferbeziehungen innerhalb der Wertschöpfungskette Milch neu gestalten will, braucht dafür eine geeignete Plattform. Im Milchpaket ist dafür das Instrument Branchenorganisation (BO) gesetzlich verankert worden.

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Einige Wochen vor dem Auslaufen der Milchquote veröffentlichte die MEG Milch Board ihre RoadMap Milch & Markt. Den Verantwortlichen war klar, dass der Milchmarkt ohne bedarfsgerechtes Mengenmanagement nicht funktionieren kann. Anstelle der Milchquote plädierte die MEG Milch Board für eine flächendeckende Pflicht zur Einführung schuldrechtlicher Verträge zwischen Milcherzeugern und Molkereien, in denen Mengen und Preise festgeschrieben werden. Profitiert hätten beiden Seiten durch ein hohes Maß an Planungssicherheit. Es kam anders. Während die Quote fiel, blieb das System der Andienungspflicht und Abnahmegarantie bestehen.

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„Der Wind hat sich gedreht“, mit diesen Worten beschreibt Peter Guhl, Vorstandvorsitzender der MEG Milch Board die aktuelle Situation am Milchmarkt. Vieles deute daraufhin dass die Wende vollzogen ist und die Preise für Standardmilchprodukte steigen werden. Wann und wie stark sich dies auf die Milchpreise auswirken wird, kann Guhl unterdessen kaum abschätzen. Eines steht für ihn aber bereits heute fest: Gestärkt werden die Milcherzeuger aus dieser Krise nicht hervorgehen - von nachhaltigen Lösungsansätzen keine Spur. Für Guhl gilt deshalb die Devise: „Nach der Krise ist vor der Krise.“

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