Pressemeldungen

„Die Idee, die Mehrwertsteuer auf Fleisch zu erhöhen, um bessere Tierwohlstandards zu erreichen, wirkt auf den ersten Blick ganz charmant, zumal die Umsetzung schnell möglich wäre und den gesamten inländischen Verbrauch von Fleischerzeugnissen erfassen würde“, stellt Frank Lenz fest. „Doch wem wäre damit geholfen?“, fragt sich das Vorstandsmitglied der MEG Milch Board. „Steuern sind nicht zweckgebunden, so dass nicht sicher ist, dass die Gelder auch in den Ställen ankommen und damit den Tieren nützen werden.“

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Der Milch Marker Index ist im April 2019 im Vergleich zu Januar 2019 von 109 auf 107 gesunken. Mit 44,33 Cent pro Kilogramm lagen die Milcherzeugungskosten im April 2019 fast einen Cent unter denen im Januar (45,28 Cent pro Kilogramm) sowie dem Vorjahresergebnis von 2018 (45,22 Cent pro Kilogramm). Da der Milchauszahlungspreis ebenfalls sank (um -0,59 Cent auf 34,56 Cent), lag die Unterdeckung der Milcherzeugungskosten weiter bei 22 Prozent. Somit fehlen den Milcherzeugern/innen 9,77 Cent pro Kilogramm zur Kostendeckung.

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Der Milch Marker Index (MMI) für Deutschland sank im Vergleich zum Oktober 2018 zum Januar 2019 von 104 auf 103. Im letzten Quartal gingen die Milcherzeugungskosten also nur geringfügig um 0,14 Cent von 42,92 auf 42,78 Cent pro Kilogramm Milch zurück. Da die Molkereien ihre Auszahlungspreise für die Milch durchschnittlich um mehr als einen Cent von 36,41 auf 35,15 Cent und damit deutlich stärker als die Milcherzeugungskosten senkten, verschlechterte sich das Preis-Kosten-Verhältnis. Die Unterdeckung vergrößerte sich im Vergleich zum vierten Quartal 2018 von 15 auf 18 Prozent, damit fehlen 7,63 Cent pro Kilogramm zur Kostendeckung.

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Spätestens die Sektoruntersuchung Milch des Bundeskartellamtes aus dem Jahr 2012 belegt, dass die Funktionsfähigkeit des Marktes für Rohmilcherfassung nur eingeschränkt gegeben ist. Fest steht: Die besehenden Marktbedingungen wirken sich einseitig zu Lasten der Milcherzeuger aus! Trotz der eindeutigen Faktenlage haben bisher weder die Akteure am Milchmarkt noch die Agrarpolitik in der gebotenen Weise reagiert. Das System aus Andienungspflicht, Abnahmegarantie und nachträglich festgelegten Milchpreisen - teils deutlich unter den Milcherzeugungskosten - ist bis heute gängige Praxis und belastet die Milcherzeuger massiv.

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Im Oktober 2018 hatte der Milch Marker Index (MMI) für Deutschland wieder einen Wert von 104. Drei Mal in Folge lag der Quartalswert 2018 damit deutlich über den Milcherzeugungskosten der drei Vorjahre 2015 bis 2017. Schon seit April 2018 halten sich die Milcherzeugungskosten bei rund 43 Cent pro Kilogramm. Entsprechend liegen auch die Ergebnisse für den Oktober 2018 mit 42,92 Cent je Kilogramm Milch nur um ein Prozent niedriger als im Juli 2018. Obwohl der Milchauszahlungspreis in diesen drei Monaten mit einem Plus von 1,81 Cent um 5 Prozent auf 36,37 Cent zulegte, können die Milcherzeuger/innen ihre Kosten damit bei weitem nicht decken, es fehlen immer noch 15 Prozent um ein kostendeckendes Milchpreisniveau zu erlangen.

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