Pressemeldungen

Im Juli 2018 hatte der Milch Marker Index (MMI) für Deutschland einen Wert von 104. Mit 43,28 Cent pro Kilogramm sind die Milcherzeugungskosten damit das dritte Quartal in Folge weiter angestiegen. Wichtigste Ursache dafür sind die seit einigen Monaten wieder erhöhten Futter- und Energiekosten und zugleich fallende Rindererlöse. Das Verhältnis zwischen Kosten und Erlösen konnte sich im Deutschlanddurchschnitt durch die um 1,04 Cent pro Kilogramm auf 34,56 Cent angehobenen Milchauszahlungspreise leicht verbessern. Die verbleibende Unterdeckung von 20 Prozent weist allerdings auf die weiterhin sehr ungünstige wirtschaftliche Lage für die meisten Milchviehbetriebe in Deutschland hin.

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Im April 2018 betrug der Milch Marker Index für Deutschland 103. Gegenüber Januar haben sich die Kosten um mehr als einen Cent von 41,67 auf 42,70 Cent je Kilogramm Milch erhöht. Dies lag vor allem am gestiegenen Aufwand für zugekaufte Futtermittel. Dagegen fiel der im Durchschnitt ausgezahlte Milchpreis um 3,31 Cent je Kilogramm Milch auf 33,42 Cent. Als Folge verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Milcherzeugerpreis und -kosten um zehn Punkte; die Unterdeckung der Milcherzeugungskosten stieg von 12 auf 22 Prozent!

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Die Internationale Bündelungskommission der Milcherzeuger fordert in einem Drei-Punkte Papier Einsatz der Politik für einen funktionierenden Milchmarkt. Wer auf der Suche nach einem Beispiel für einen gut funktionierenden Markt ist, sollte sich nicht allzu lange mit dem Milchsektor beschäftigen. Wie auch unlängst vom deutschen Kartellamt festgestellt, existieren hier Wettbewerbsverzerrungen, die die Funktionsweise des Marktes nachhaltig beeinträchtigen.

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Mit einem Stand von 100 liegt der Milch Marker Index nach dem aktuellen Berechnungsergebnis zum Stand Januar 2018 um ein Prozent über dem Vorjahresniveau 2017 und über dem letzten Vierteljahreswert zum Stichmonat Oktober 2017. Von Oktober 2017 bis Januar 2018 sind die Milcherzeugungskosten um 0,51 Cent auf 41,81 Cent gestiegen, im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2017 lagen sie um 0,69 Cent höher. Auf der Kostenseite gab es weder im letzten Quartal noch im letzten Jahr nennenswerte Veränderungen, was bei dem recht stabilen Preisniveau bei den Einkaufspreisen für die landwirtschaftlichen Betriebsmittel nicht verwundert.

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Die MEG Milch Board warnt die Beteiligten am Milchmarkt davor, nach dem Ende der B. M. G. vorschnell zur Tagesordnung überzugehen. Der Vorstandsvorsitzende Peter Guhl sagt dazu: „Nur weil keine Milch mehr stehen bleibt, ist noch lange nicht alles gut!“ Die finanziellen Schäden der betroffenen Betriebe seien existenzbedrohend, Hilfsprogramme für die unschuldig in Not Geratenen gebe es bislang nicht. Hinzu kommt für Viele die große Unsicherheit, wie es weitergehen soll. Oft seien nur Übergangslösungen gefunden, und auch hier drohen massive Preisabschläge.

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