Pressemeldungen

Die Aussagen der von der MEG Milch w. V. vor dem Quotenende vorgestellten „RoadMap Milch & Markt“ sind für den 1. Vorsitzenden Peter Guhl aktueller denn je. Die Kernforderungen beziehen sich auf die in Verträgen festzuschreibende Menge, Qualität, Vertragslaufzeit und den Preis der zu liefernden Milch. Die vertragsgebundene Milchvermarktung kann seiner Ansicht nach durch eine bedarfs- und damit marktgerechte Produktion Krisen verhindern oder abmildern. Guhl ist davon überzeugt, dass der Milchmarkt ohne mengenwirksame Instrumente nicht funktionieren kann. Die jetzt veröffentlichte Studie „Marktreview Milch“, die die Milchkrise der Jahre 2015/2016 untersuchte, liefert dafür weitere schlagkräftige Argumente. Anhand aktueller Marktdaten geht sie der Frage nach, wie das besondere Ausmaß des Preisverfalls in Deutschland und die Preisverschiebungen in der EU erklärt werden können.

 

 

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Zum Juli 2017 wurde die Berechnung und Prognose der Milcherzeugungskosten in Deutschland auf die Basis der im Juni 2015 von der EU neu veröffentlichten INLB-Daten umgestellt. Der aktuelle MMI für April 2017 liegt mit 101 Indexpunkten jetzt auf dem Niveau von 2011. Bei Milcherzeugungskosten von durchschnittlich 42,00 Cent pro Kilogramm und seit Januar um 0,11 Cent nur leicht erhöhten Milchauszahlungspreisen liegt die Preis-Kosten-Ratio bei 0,81 und die Unterdeckung der Milcherzeugungskosten bei weiterhin fast 20 Prozent. Während sich die Milcherzeugungskosten in den Regionen Nord und Süd im letzten Vierteljahr kaum veränderten, stiegen sie im Osten vor allem durch einen größeren Futterzukauf und geringere Rindererlöse bereits um 1,5 Cent je Kilogramm Milch wieder an. Die Milchauszahlungspreise lagen im April 2017 im Norden mit 33,26 und in der Region Ost bei 33,91 Cent pro Kilogramm, nur in der Region Süd stiegen die Auszahlungspreise im zurückliegenden Vierteljahr um 0,4 Cent auf 34,57 Cent überhaupt nennenswert an.

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Trotz steigender Milchpreise besteht nach wie vor Handlungsbedarf am Milchmarkt. Die von der MEG Milch Board w. V. in Auftrag gegebene und nunmehr vorliegende Studie zu den Ursachen der Milchkrise (Milchmarkt Review) belegt die Dringlichkeit, bestehende Marktstrukturen und die Fehlinterpretationen der Milchindustrie aufzudecken.

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Der aktuelle MMI vom Januar 2017 liegt mit 105 Indexpunkten deutlich unter dem Jahresdurchschnitt von 108 im Jahr 2016. Im Vergleich zur letzten Berechnung des MMI sind die Milcherzeugungskosten um weitere 1,03 Cent pro Kilogramm auf 43,74 Cent pro Kilogramm gesunken. In diesen Zahlen zeigt sich das fortdauernde Bemühen der Milcherzeugungsbetriebe um Kostensenkungen angesichts eines Milchauszahlungspreises, der mit 33,76 Cent pro Kilogramm Milch immer noch rund 10 Cent von einer Kostendeckung entfernt ist. Der an die Erzeuger ausgezahlte Milchpreis wurde von den Molkereien seit Oktober 2016 bis zum Januar 2017 um immerhin 3,6 Cent pro Kilogramm Milch angehoben, womit sich die Unterdeckung auf 23 Prozent verringert hat.

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Wie auch im Juli steht auch der aktuelle MMI vom Oktober 2016 unverändert bei 108 Punkten, und die Milcherzeugungskosten liegen mit 44,77 Cent pro Kilogramm nur um 0,28 Cent niedriger als im vorherigen Quartal. Auch wenn die Erzeuger gerade für das zugekaufte Futter und die Unterhaltung für Gebäude und Maschinen zusammen noch rund 0,86 Cent einsparen konnten, standen dem die zeitgleich gefallenen Rindererlöse von etwas mehr als einem halben Cent pro Kilogramm Milch entgegen. In Ostdeutschland sanken die Erzeugungskosten um 0,89 Cent am stärksten, während die Kosten im Süden nahezu unverändert blieben.

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