Pressemeldungen

Es war nicht nur die Grillhaxe mit Sauerkraut, die französische und belgische Milcherzeuger auf ihrer Tour durch Deutschland zu schätzen gelernt haben. Bei dem 3-tägigen Besuch, der sie von Nordrhein-Westfalen nach Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern führte, war es vor allen Dingen der Austausch mit ihren deutschen Berufskollegen, der ihnen wichtige Eindrücke vermittelt hat. Die MEG Milch Board und das European Milk Board (EMB) hatten im Rahmen der internationalen Bündelungskommission der Milcherzeuger (IBM) zu dieser Tour geladen.

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„Verpflichtende Verträge für alle, mit klarer Definition von Menge und Preis - sollte sich die EU-Agrarpolitik wie gestern auf top agrar online veröffentlicht - auf diese Ergebnisse verständigt haben, dann beginnt am 1. Januar 2018 ein neues Zeitalter für die Milchbranche in Europa“, so der Vorstandsvorsitzende der MEG Milch Board Peter Guhl. Die MEG Milch Board hatte die Forderung nach einer Reform der Lieferbeziehungen im Frühjahr 2015 gesetzt und dies mit ihrem Papier RoadMap Milch & Markt intensiv kommuniziert. Die Agrarminister übernahmen die Inhalte und formulierten einen entsprechenden Beschluss bei der Agrarministerkonferenz am 15. April 2016 in Göhren-Lebbin.

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Der aktuelle MMI liegt bei 98 Punkten. Die Milcherzeugungskosten von 40,98 Cent pro Kilogramm sind im Juli 2017 unter das Niveau von 2010 gesunken. Dabei haben sich die Gesamterzeugungskosten im Vergleich zum zweiten Quartal 2017 um rund einen Cent pro Kilogramm vermindert, und der MMI ging dementsprechend um drei Prozentpunkte zurück. Die um mehr als 3 Cent pro Kilogramm höhere Vergütung der Milch durch die Molkereien führte dazu, dass die Unterdeckung der Kosten seit April 2017 um ganze 10 Prozent zurückging. Dennoch wurden für den Durchschnitt der Milchviehbetriebe auch im Juli 2017 nicht die gesamten Kosten, sondern nur 91 Prozent durch die Milchauszahlungspreise gedeckt.

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Die Aussagen der von der MEG Milch w. V. vor dem Quotenende vorgestellten „RoadMap Milch & Markt“ sind für den 1. Vorsitzenden Peter Guhl aktueller denn je. Die Kernforderungen beziehen sich auf die in Verträgen festzuschreibende Menge, Qualität, Vertragslaufzeit und den Preis der zu liefernden Milch. Die vertragsgebundene Milchvermarktung kann seiner Ansicht nach durch eine bedarfs- und damit marktgerechte Produktion Krisen verhindern oder abmildern. Guhl ist davon überzeugt, dass der Milchmarkt ohne mengenwirksame Instrumente nicht funktionieren kann. Die jetzt veröffentlichte Studie „Marktreview Milch“, die die Milchkrise der Jahre 2015/2016 untersuchte, liefert dafür weitere schlagkräftige Argumente. Anhand aktueller Marktdaten geht sie der Frage nach, wie das besondere Ausmaß des Preisverfalls in Deutschland und die Preisverschiebungen in der EU erklärt werden können.

 

 

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Zum Juli 2017 wurde die Berechnung und Prognose der Milcherzeugungskosten in Deutschland auf die Basis der im Juni 2015 von der EU neu veröffentlichten INLB-Daten umgestellt. Der aktuelle MMI für April 2017 liegt mit 101 Indexpunkten jetzt auf dem Niveau von 2011. Bei Milcherzeugungskosten von durchschnittlich 42,00 Cent pro Kilogramm und seit Januar um 0,11 Cent nur leicht erhöhten Milchauszahlungspreisen liegt die Preis-Kosten-Ratio bei 0,81 und die Unterdeckung der Milcherzeugungskosten bei weiterhin fast 20 Prozent. Während sich die Milcherzeugungskosten in den Regionen Nord und Süd im letzten Vierteljahr kaum veränderten, stiegen sie im Osten vor allem durch einen größeren Futterzukauf und geringere Rindererlöse bereits um 1,5 Cent je Kilogramm Milch wieder an. Die Milchauszahlungspreise lagen im April 2017 im Norden mit 33,26 und in der Region Ost bei 33,91 Cent pro Kilogramm, nur in der Region Süd stiegen die Auszahlungspreise im zurückliegenden Vierteljahr um 0,4 Cent auf 34,57 Cent überhaupt nennenswert an.

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