Die MEG Milch Board begrüßt das Verbot von aktuellen Milchpreisveröffentlichungen. In Kombination mit Preisklauseln in verpflichtenden Verträgen, wie sie der Agrarausschuss des Europaparlamentes im Nicholson-Bericht vorschlägt, bietet sich hier eine Chance für Preisverhandlungen auf Grundlage der Vollkosten. Denn nicht der Vergleich mit dem Nachbarn/ der Nachbarmolkerei sondern der Vergleich mit den Produktionskosten ist für den Milcherzeuger unterm Strich entscheidend. Natürlich werden wir dadurch morgen noch keinen kostendeckenden Milchpreis haben, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung und es zeigt, dass das Bundeskartellamt gewillt ist, das derzeitige Marktungleichgewicht zu kippen.
Unsere jüngste Pressemitteilung ist dabei auf reges Interesse gestoßen: Im Gegensatz zu älteren Pressemitteilungen ist sie im Internet bei fast allen regulären Agrarmedien zu lesen. Offenbar haben wir mit unserer Stellungnahme in ein Wespennest gestoßen.
Hier finden Sie die Pressemitteilung der MEG Milch Board:
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